Klasse 7a

 Aktivitäten der 7. Klasse im Schuljahr 2018/2019

September

Neugierig, hochmotiviert und voller guter Vorsätze starteten die Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr. Um sich an die gesteckten Ziele und Wünsche für den schulischen Erfolg zu erinnern, schrieben sich die Schüler selbst Motivationsbriefe, die sie bei abflauendem Antrieb, einfordern können. Außerdem stellten sie sich ihrem „inneren Schweinehund“ und überlegten sich Strategien, diesen zu bezwingen – dies sollte mal besser und mal schlechter gelingen. 

Ab diesem Schuljahr bereiten wir uns intensiv auf den Übergang von der Schule in die Berufswelt vor. Dabei werden wir vom BFZ unterstützt.

Oktober

Im Oktober fanden wir beim Wandertag der ganzen Mittelschule heraus, wer von uns der Sportlichste ist und wem es gut täte, sich öfters an der frischen Luft zu betätigen. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg auf den Staffelberg wurden wir mit einem fantastischen Ausblick über die fränkische Landschaft belohnt.

Freude bereitete uns auch der gemeinsame Kinobesuch, bei dem wir etwas über Respekt und Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung und Teamgeist lernten. 

   Im Oktober nahmen wir einen neuen Schüler auf.

November

Der November begann mit den Vorbereitungen auf das  Lichterfest. Wir entschieden uns, selbstgemachte „Vogelfutter-Plätzchen“ und „Rentier-Kakaomischungen“ zu verkaufen. Im ganzen Schulhaus verbreitete sich ein wohlriechender und zunehmend qualmiger Duft, als wir das Fett für die Vogelfutter-Plätzchen ausließen. Gleich von mehreren besorgten Lehrern, die Angst hatten, die Schulküche habe Feuer gefangen, wurden wir gefragt, ob alles in Ordnung sei. Trotz widriger Wetterverhältnisse beim Lichterfest, konnten wir viel verkaufen, nicht zuletzt dank unserem Verkaufstalent, das sich entschlossen den Bauchladen umschnallte, um die letzten Kakaomischungen an den Mann / die Frau zu bringen.

Wir freuten uns, in diesem Monat erneut einen neuen Schüler begrüßen zu dürfen.

Dezember

Im Dezember wollten wir etwas über den Beruf unserer Eltern erfahren und verbrachten während einer Arbeitsplatzerkundung mehrere Stunden mit ihnen bei der Arbeit. Wir begrüßten wieder einen neuen Mitschüler.

Gemeinsam bummelten wir über den Bamberger Weihnachtsmarkt und ließen uns gebrannte Mandeln schmecken.

Für unseren Jahresbeschluss dachten wir uns etwas Besonderes aus, nämlich gemeinsam im Schulhaus zu übernachten. Die Übernachtung war an die Vereinbarung geknüpft, zwei Wochen alle Hausaufgaben zu erledigen; bei der Übernachtung selbst waren deshalb leider nicht mehr allzu viele Schüler übrig. Glück für die Fleißigen, so blieb für sie mehr Pizza übrig. Diese ließen wir uns nach einer gruseligen Nachtwanderung durch den Erbapark schmecken. Danach gab es Spiele, Süßigkeiten und Filme, bis schließlich alle einschliefen.

Januar

Da die Sicherheit auf dem Schulweg von sehr großer Bedeutung ist, wurden die Schüler der 7. Klasse im Januar zu Schülerlotsen ausgebildet.
          Die Schüler wurden von Polizeibeamten sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet.

Viele Schüler erschienen zu Unterrichtsbeginn oft energielos und müde. Um vor dem Unterricht Energie tanken zu können, führten wir daher das Klassenfrühstück ein, bei dem sich die Schüler vor Unterrichtsbeginn mit Müsli stärken können.

Februar

Sportlich begegneten wir dem Februar und fuhren gemeinsam mit allen Mittelschülern zum Eislaufen nach Hassfurt. Der Ausflug machte allen Schülern viel Spaß.

Unser zweiter Ausflug führte uns zusammen mit den Schülern der 8. Klasse in das Natursteinwerk Hermann Graser, das wir ausgiebig besichtigen durften. Alle waren sehr beeindruckt von der einzigartigen Leistungsvielfalt und den vielfaltigen Ausbildungsmöglichkeiten.

März

Im März lernten die Schülerinnen und Schüler in der Potenzialanalyse ihre persönlichen Stärken kennen. Dabei sollten das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene berufliche Zukunft zu übernehmen, gesteigert werden.

Am Boys- and Girls-Day brachen wir Geschlechterklischees auf und tauschten für einen Tag die Schulbank gegen Arbeitskittel. Die Jungen unserer Klasse halfen zum Beispiel einen Tag als Arzthelfer in einer Arztpraxis, während die Mädchen fleißig auf dem Bau schufteten.

Passend zum Thema „Gemeinde“ wurden wir zu einem Rathausbesuch eingeladen. Wir bereiteten uns mit vielen Fragen vor, die wir dem dritten Bürgermeister, Herrn Metzner, stellen durften. Besonders interessierten uns die Themen Umweltschutz und das neue EU-Urheberrecht. Bei einer anschließenden Führung durch die verschiedenen Ämter des Rathauses staunten wir über die vielen Fundstücke im Fundbüro. Danach ließen wir uns auf dem Maxplatz ein Eis schmecken.

April

Tierischen Spaß hatten wir im April, als wir die Schulhunde kennenlernen durften. Wir verbrachten mit ihnen zwei fröhliche Stunden im Erbapark. Die Schüler lernten, dass die Kommandos nur bei klaren Anweisungen gelingen und wenn nicht alle durcheinander reden.

  Ende April verabschiedeten wir einen Schüler, der mit seiner Familie wegzog.

Mai

Im Mai lernten die Schülerinnen und Schüler bei den Werkstatttagen verschiedene Berufsfelder praxisnah kennen. Eine Woche lang wurden die ihnen von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern des BFZ in verschiedenen Berufsfeldern eingeführt und erhielten regelmäßig Rückmeldung zu ihrem Verhalten und ihren Fähigkeiten. So entwickelten sie eine erste Vorstellung davon, was im späteren Berufsleben auf sie zukommen wird und wofür schulisches Lernen wichtig ist. 

Im Mai wurde die Klasse von der Jugendkontatkbeamtin der Polizei besucht, die unverständlich den richtigen Umgang mit Fotos und Videos im Netz, die Rechtslage beim Herunterladen von Musik und Videos oder Spielen und die rechtliche Folgen von Schlägereinen und Jugendgewalt erklärte.

Juni

Um Liebe, Beziehung, Freundschaft, Pubertät und Verhütung drehte sich alles im Juni, als uns zwei Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Bamberg besuchten, um mit uns über Aufklärung zu sprechen.

Wir freuen uns darauf, in der zweiten Junihälfte die zweite Woche der Werkstatttage im BFZ zu verbringen und weitere Berufsfelder auszuprobieren, auf den einen oder anderen Schulausflug und darauf, das Schuljahr vielleicht noch mit einer weiteren Übernachtung im Schulhaus ausklingen zu lassen.